Land plant Ortsumgehung in Alt-Marl: Wo genau soll sie verlaufen?

Peter Wen­zel, Arvid Weber, Cars­ten Löcker, Bri­an Nick­holz

Der Ver­kehrs­aus­schuss des Land­tags in Düs­sel­dorf beschäf­tig­te sich in sei­ner ver­gan­ge­nen Sit­zung u.a. mit dem Lan­des­stra­ßen­pla­nungs­pro­gramm. Die­ser Akti­ons­plan sieht nun auch die Orts­um­ge­hung in Alt-Marl vor. Die Orts­um­ge­hung ist im 2. von 3 Akti­ons­schrit­ten vor­ge­se­hen: Die kon­kre­te Pla­nung soll daher noch in der Legis­la­tur­pe­ri­ode bis 2022 statt­fin­den.

Das Lan­des­stra­ßen­pla­nungs­pro­gramm selbst spricht bis­lang nur von der Ver­kehrs­füh­rung „Bot­trop- Marl, OU Marl (B225AS „Auf Höwings­feld)“.

Ich bin über­rascht über die Auf­nah­me in den Plan. Das Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um soll­te sich zeit­nah über die geplan­te Stre­cken­füh­rung äußern. Daher stel­le ich nun u.a. fol­gen­de Fra­gen in einer Klei­nen Anfra­ge an die Lan­des­re­gie­rung: „Wo soll die Orts­um­ge­hung kon­kret begin­nen und enden? Wo ist die Zufahrt aus­ge­hend von Alt-Marl geplant?“

Mir ist nur an einer sinn­vol­len Lösung für alle gele­gen. Ins­be­son­de­re die Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner der Hoch- und Brei­te Stra­ße müs­sen stär­ker vor Ver­kehrs­lärm geschützt wer­den. Aber auch die Inter­es­sen der Men­schen an der Wes­ter­hol­ter Stra­ße müs­sen hin­rei­chend berück­sich­tigt wer­den. Ich hof­fe wirk­lich, dass es sich daher um eine grö­ße­re Lösung bei der geplan­ten Maß­nah­me han­delt.

Die Mar­ler SPD hofft auf eine gro­ße Lösung jen­seits der Wes­ter­hol­ter Stra­ße, die für alle eine Ent­las­tung bedeu­tet.