Mitgliederversammlung Deutscher Städtetag Im Fokus: Nachrüstung von Dieselfahrzeugen

Quel­le: Deut­scher Städ­te­tag

Auf der Mit­glie­der­ver­samm­lung des Deut­schen Städ­te­ta­ges wur­de inten­siv über mög­li­che Die­sel­fahr­ver­bo­te und die Nach­rüs­tung von Die­sel­fahr­zeu­gen dis­ku­tiert. Dazu erklär­ten ich, als ver­kehrs­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­ti­on im Land­tag NRW, und André Stin­ka, umwelt­po­li­ti­scher Spre­cher:

Die Posi­ti­on der Mit­te-Rechts-Koali­ti­on in NRW ist nicht nur unver­ant­wort­lich, sie ist auch unhalt­bar. Wenn ers­te Fahr­ver­bo­te, wie in Ham­burg, ver­hängt wer­den, muss jedem klar sein, dass es jetzt ernst wird. Die Men­schen in NRW wol­len end­lich Klar­heit von der Lan­des­re­gie­rung. Das gilt ins­be­son­de­re für die Mil­lio­nen Berufs­pend­ler. Nur Fahr­ver­bo­te abzu­leh­nen – wie es Minis­ter­prä­si­dent Laschet ver­kün­det – und gleich­zei­tig gegen drin­gend not­wen­di­ge Hard­warenach­rüs­tung auf Kos­ten der Auto­mo­bil­in­dus­trie zu sein, ist rea­li­täts­fern und unver­ant­wort­lich.“ (Cars­ten Löcker)

Die Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher wol­len Klar­heit über die von der Indus­trie zu bezah­len­de Nach­rüs­tung und kei­ne Ver­steck­spiel­chen. Dar­über hin­aus geht es um die Gesund­heit der Men­schen. Wenn die Lan­des­re­gie­rung sich dage­gen und für die Auto­mo­bil­in­dus­trie ent­schei­det, ist das ein Skan­dal! Das ist das Gegen­teil von akti­ver zukunfts­ori­en­tier­ter Poli­tik im Inter­es­se der Men­schen. Die Lan­des­re­gie­rung muss end­lich aktiv wer­den und sich für Hard­warenach­rüs­tun­gen bei Die­sel­fahr­zeu­gen ein­set­zen.“ (André Stin­ka)