Erfahrungen aus dem Alltag eines Landtagsabgeordneten Blogeintrag meiner beiden Schülerpraktikanten

Mei­ne Prak­ti­kan­ten Doreen und Nico (1. und 3. v. links) mit (von links nach rechts) Rats­mit­glied Man­fred Kris­tal­la, Juso-Chef Fre­de­rik Mül­ler und sei­nem stellv. Vor­sit­zen­den Jan-Ste­fan Hei­ne­mann

Seit rund zwei Wochen wer­de ich von zwei Schü­ler­prak­ti­kan­ten – Nico und Doreen – der Wil­ly-Brandt-Gesamt­schu­le in Marl unter­stützt. Ich dach­te mir, dass die bei­den nun ein­mal selbst von ihren Erfah­run­gen berich­ten, ganz kon­kret von einer Umfra­ge­ak­ti­on in Marl-Hüls am ver­gan­ge­nen Frei­tag:

Unser Prak­ti­kums­tag begann um 9:30 Uhr am Markt­platz in Marl-Hüls, wo wir unse­re zwei Tage zuvor erstell­te Umfra­ge zur Lebens­qua­li­tät in Marl prak­tisch anwen­den woll­ten. Beglei­tet wur­den wir dabei vom Mar­ler SPD-Rats­her­ren Man­fred Kris­tal­la, dem stellv. Vor­sit­zen­den der Mar­ler Jusos Jan-Ste­fan Hei­ne­mann und sowie Fre­de­rik Mül­ler, Vor­sit­zen­der der Mar­ler Jusos und Mit­ar­bei­ter Herrn Löckers.

Anfangs war es schwie­rig, die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu bit­ten, den Fra­ge­bo­gen aus­zu­fül­len, denn oft lehn­ten sie grund­sätz­lich ab, Fra­gen zu beant­wor­ten. Jedoch waren mit der Zeit immer mehr Markt­be­su­che­rin­nen und ‑Besu­cher bereit, unse­re Fra­gen zu beant­wor­ten, wes­halb wir – trotz eisi­ger Käl­te – nach einer Stun­de schon ein Fünf­tel aller Fra­ge­bo­gen aus­ge­füllt vor uns lie­gen hat­ten.

Unse­re Aus­wer­tung der Fra­ge­bö­gen zeig­te, dass die meis­ten Befrag­ten ger­ne in Marl leben und sich in ihrer Stadt wohl füh­len. Auch genug Raum für Erho­lung und Ent­span­nung gibt es – so die Mehr­zahl der Befrag­ten. Beim öffent­li­chen Nah­ver­kehr wün­schen sich die Men­schen Ver­bes­se­run­gen, wobei nur weni­ge Men­schen kon­kre­te Vor­schlä­ge oder Wün­sche vor­ge­tra­gen haben.

Nach rund zwei Wochen Prak­ti­kum war die Fra­ge­bo­gen­ak­ti­on noch ein­mal was ganz ande­res für uns, weil wir so etwas vor­her noch nicht gemacht haben. Aller­dings kos­te­te es auch eini­ges an Über­win­dung, die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger anzu­spre­chen.“